• Evi

SchĂŒsse in der Nacht 😳

Nach unserer Zeit auf der Yoga Farm in San Jose machten wir uns ein letztes Mal in Costa Rica auf den Weg in Richtung Meer. Von der Inhaberin der Yoga Farm bekamen wir den Tipp, nach Esterillos zu fahren. Dort gĂ€be es ein kinderfreundliches Hotel, dass direkt am Meer gelegen sei. Zudem hĂ€tte das Meer mehrere kleine "Pools", was bedeuten sollte, dass sich am Strand mehrere kleinere, flache "Schwimmbecken" bilden, d.h. optimal fĂŒr Kinder zum planschen im Meer ohne Angst haben zu mĂŒssen, dass sie von der Strömung weg gezogen werden. Eins vorab. Die Pools gab es tatsĂ€chlich, das war einerseits toll, da die MĂ€dels ohne SchwimmflĂŒgel darin planschen hĂ€tten können, wobei wir auch schon beim wichtigsten Punkt wĂ€ren. Unsere Große hatte nicht die geringste Lust darin zu schwimmen. Wobei wir mal wieder bei der wichtigsten Erkenntnis unserer bisherigen Reise wĂ€ren. Erstens kommt es immer anders, zweitens als man denkt


Also verbrachten wir den Großteil der Zeit im Hoteleigenen Pool. An dem Punkt muss ich weiter ausholen. Esterillos war ein sehr kleines Dorf, direkt am Meer gelegen. Es gab einen kleinen Supermarkt und ich glaube es gab 2-3 weitere Hotels und ein paar HĂ€user. Das war es dann auch schon. Ist generell nicht schlimm, im Gegenteil. Nachdem wir allerdings an unserem Zielort ankamen, mussten wir feststellen, dass das Hotel seine besten Jahre schon gesehen hatte. SchĂ€tzungsweise vor knapp 25 Jahren. Nachdem ich mit dem Rezeptionist hart verhandelt hatte (er wollte zunĂ€chst 80 Euro! Und ging dann aber zumindest auf 45 Euro runter), schaute ich mir die Zimmer an wĂ€hrend Kuba mit unseren MĂ€dels im Auto wartete. Ich hatte mir das Hotel natĂŒrlich vorab schon im Internet angeschaut. Dort sah es eigentlich ganz "nett" aus. In RealitĂ€t sahen die Zimmer fast so aus wie auf den Bildern - nur eben, dass die Bilder wahrscheinlich schon vor 25 Jahren gemacht wurden und die Hoteleinrichtung dementsprechend abgewohnt war. Interessant fand ich auch, dass diese Hotelanlange - ich schĂ€tze es gab 40 Zimmer - mit insgesamt nur 3 Familien bewohnt war (uns inklusive). Da wir uns allerdings nicht wieder auf Hotelsuche begeben wollten und das Hotel zur Abwechslung direkt am Strand lag, buchten wir ein Zimmer mit "Meerblick" fĂŒr die nĂ€chsten 3 Tage. Der Pool hatte eine Wasserrutsche - sehr zur Freude unserer Kinder. Die Rutsche war wahrscheinlich auch einer der GrĂŒnde, weswegen Emma nicht ins Meer - sondern nur in den Pool wollte.


Da Emilia die ersten Male Angst hatte, alleine zu rutschen (verstĂ€ndlich mit ihren 2 Jahren), rutschte ich und Kuba die ersten Male abwechselnd mit ihr. Nachdem wir unfreiwillig etwas Wasser geschluckt hatten, wussten wir auch, wieso die MĂ€dels immer wieder so sehr husten mussten. Der Chlorgehalt im Wasser war so hoch, dass nur die kleinste verschluckte Wassermenge zu einem extrem unangenehmen GefĂŒhl im Hals sorgte. Aber - warum auch immer - es kamen jeden Tag mindestens 3 Familien ins Hotel, nur um den Pool zu nutzen. Nun aber zu den positiven Ereignissen des Hotelaufenthaltes. Die Kellner des kleinen Restaurants, das neben dem Pool lag (wir fragen uns noch heute, wie sie es schaffen mit max. 10 Kunden am Tag zu "ĂŒberleben"), waren sehr freundlich und hatten viel Spaß mit unseren MĂ€dels. Das Essen war zwar nicht gĂŒnstig, dafĂŒr hĂ€tte man allerdings aus einer Portion Spaghetti locker drei machen können. Es gab zur Freude unserer MĂ€dels und mir einige Leguane, die wir bestimmt einige Stunden beobachteten und denen wir die HĂ€lfte der Zeit hinterher spazierten. Zudem lernten wir wĂ€hrend unserer Pool Zeit nette Familien aus Costa Rica, Chil