• Evi

Corona und unsere Reise

Corona - was vielleicht auf den ersten Blick klingt wie eine nette Reisebegleiterin, hat uns einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Januar, nachdem in China das SARS-CoV-2 (alltagssprachlich auch Coronavirus genannt) ausbrach, stornierten wir unsere Flüge - was glücklicherweise durch die Fluggesellschaft möglich war. Ich sollte jedoch erwähnen, dass ich beim Reiseveranstalter 2,5 Stunden in der Warteschleife hing um 3 x weiter verbunden zu werden, um mir im Anschluss sagen zu lassen, dass man mich zurück rufen müsse, da die Airline aktuell nicht erreichbar sei. Nach weiteren 3 vergeblichen Emails, dem 2. Telefonat und 45 Minuten Wartezeit später war ich jedoch am Ziel erreicht und die Stornierung war durch.


Mittlerweile ist Corona allerdings weltweit anzutreffen. Nach langem Überlegen und Abwägen der Möglichkeiten, haben wir uns in den letzten Tagen jedoch dazu entschlossen vorerst in Deutschland zu bleiben, bis die Gesundheitslage sich verbessert hat und die Pandemie unter Kontrolle ist. Und natürlich nicht zuletzt - um nicht die weltweite Verbreitung zu unterstützen.

Das mit Corona nicht zu spaßen ist, dürfte wenn nicht schon nach den Berichten von China, spätestens nach den Berichten von u.a. Italien für jeden klar sein. Wobei es uns nicht "nur" um den Virus an sich geht, sondern auch um die "Begleiterscheinungen", die er mit sich bringt.

Auch wenn es bisher in vielen anderen Ländern noch nicht zu einem solch massiven Ausbruch kam wie beispielsweise in China und Italien, haben wir in Foren und auf der Homepage des Auswärtigen Amtes Informationen gelesen, die uns dazu veranlassten besser nicht wie geplant nach Indonesien zu reisen.

Hier ein Ausschnitt der Reise- und Sicherheitswarnungen von Indonesien




"...Derzeit müssen Indonesien-Reisende damit rechnen, während des Aufenthalts in Indonesien in Einzelfällen auch ohne Anzeichen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zur Quarantäne in indonesischen Krankenhäusern bzw. Quarantänezentren verpflichtet zu werden. Die Entscheidungskriterien für die zum Teil drastischen Maßnahmen zur Quarantäne (u. a. Abriegelung des Aufenthaltsbereichs, kein Internetzugang, Sammelunterbringung von Verdachtsfällen mit infektiösen Patienten) bzw. zur weiteren Diagnostik und Therapie sind oft unklar. Die für die Quarantänemaßnahmen vorgesehenen medizinischen Einrichtungen entsprechen nicht europäischem Standard"... Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/indonesiensicherheit/212396 vom 15.03.20





Auch die Übersicht zur weltweiten Verbreitung des Coronaviruses, der Johns Hopkins University war mit ein Entscheidungshelfer. Bei Interesse findet ihr